Science Show

Referent*innen

Alice Hesse

Alice Hesse
© Sabine Vierus, darkintolight pictures

 

Doktorandin in der Physikdidaktik des IPN Kiel

 
  • Titel des aktuellen Vortrages

„Lehrer sind die schlimmsten Schüler?“

 

  • Kurzbeschreibung

„Lehrkräfte brauchen Unterstützung bei der Umsetzung von innovativen und schülerzentrierten Unterrichtsmethoden. In meiner Doktorarbeit untersuche ich eine Fortbildung für Lehrkräfte zu einem innovativen Unterrichtsansatz. Ich erkläre in meinem Talk, wieso ich diesen Weg gewählt habe und wie die Fortbildungsforschung in meinem Fall so abläuft.“

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

„Physik ist so viel mehr als langweilige Formeln in staubigen Büchern und erzwungene Textaufgaben mit nur einem Lösungsweg. Ich wünsche mir, dass Schülerinnen und Schülern im Unterricht die Freiheit eingeräumt wird, physikalische Zusammenhänge eigenständig zu erarbeiten. So können sie sich ihr natürliches (wissenschaftliches) Interesse an der Welt um uns herum erhalten. Und dann kann auch jeder entdecken, dass Physik überall steckt.“

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

„Kaum jemand kann sich unter Physikdidaktik-Forschung etwas vorstellen. Ich möchte durch die Science Show zeigen, was ich so in meiner Doktorarbeit mache und warum ich mich für die Forschung entschieden habe. Und es ist toll, beim Publikum den Aha-Moment zu sehen, wenn sie einen wissenschaftlichen Zusammenhang verstehen. Ich hoffe, dass sich dadurch die eine oder andere Person (wieder) für Wissenschaft begeistern lässt.“

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

„Wissenschaft ist unglaublich vielfältig und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dahinter noch viel mehr. Der Mythos vom Brille und Kittel tragenden alten weißen Mann in der Wissenschaft ist schlichtweg nicht mehr korrekt. Das Gesicht der Wissenschaft ist jung und dynamisch und alle Forscherinnen und Forscher bringen ganz unterschiedliche Voraussetzungen und Geschichten mit, die sie in der Science Show teilen können.“

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

„Gerade in unserer hoch technologisierten Zeit ist es wichtig, dass wir die Methoden und Ergebnisse unserer Forschung nicht nur innerhalb unserer wissenschaftlichen Communities kommunizieren. Wir müssen auch der Gesellschaft offen legen, was so in unserem Feld passiert. Nur so können wir ein angemessenes Verständnis von Wissenschaft vermitteln und erwarten, dass Diskussionen zu wichtigen gesellschaftlichen Themen auf wissenschaftlich basierten Erkenntnissen geführt werden. Und zwar ohne, dass sich Menschen ausgeschlossen fühlen weil sie diese Erkenntnisse nicht verstehen (können).“

 

  • Hobbys

„Kochen, Wandern, Yoga, Gitarre spielen“

 

  • Lieblingsreiseziel

„Egal, Hauptsache Natur.“

 

„Meinen eigenen Blog findet man hier.

2019 habe ich auch mal ein Interview über meine Doktorarbeit für einen Podcast gegeben, die Folge kann man sich hier anhören.“

 

Jacqueline Lindemeyer

Jacqueline Lindemeyer
© Sabine Vierus, darkintolight pictures

 

Masterstudentin der Biochemie und Molekularbiologie an der CAU Kiel

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„Scientists for WG-Kühlschrank – eine neue Hoffnung“

 

  • Kurzbeschreibung

„In meinem Talk erkläre ich, warum ich im Hochsommer rohes Fleisch auf dem Wochenmarkt gekauft habe, es danach im Labor wie in einer Restaurantküche aussah und was Bakterien-fressende Viren mit der vergessenen Essensdose im WG-Kühlschrank zu tun haben.“

 

  • Titel früherer Vorträge

„In der Not frisst der Teufel Fliegen – Lac-Operon in E.coli“ (mit Lina Walther)
„Apoptose: Tod und Zerstörung – Aber bitte schön ordentlich“ (mit Lina Walther)
„Niemand ist eine Insel – Von Quallen und Bakterien“

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

„Die Möglichkeit, grundlegende Prozesse des Lebens genau zu verstehen, aber auch zu erahnen, wie viel wir noch nicht wissen.“

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

„Ich bin bei der Science Show, weil ich hier meine Begeisterung für die Wissenschaft und mein Studienfach auf die Bühne bringen und mit vielen Menschen teilen kann. Außerdem bringt die Science Show viele verschiedene Menschen unterschiedlicher Fachrichtungen, Altersgruppen und Nationalitäten zusammen, die miteinander arbeiten und voneinander lernen. Und ganz abgesehen davon habe ich hier die Möglichkeit, mit Plüsch-Mikroben auf der Schulter auf einer Bühne zu stehen 😉“

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

„Den ein oder anderen „Aha-Moment“, Spaß und vielleicht sogar Interesse für ein Thema, das ihnen vorher nicht einmal bekannt war.“

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

„Gerade in der heutigen Zeit, wo Fake News und „alternative Fakten“ an der Tagesordnung sind, ist es meiner Meinung nach wichtig wie nie, als Wissenschaftler*in den Dialog mit den Menschen zu suchen und zu kommunizieren, was in der Wissenschaft gerade passiert, was möglich ist, aber auch, wo die Grenzen liegen.“

 

  • Hobbys

„Lesen, backen, Handball“

 

  • Lieblingsessen

„Fast alles, was man mit Käse überbacken kann, und NACHTISCH!!!“

 

  • Lieblingslied

„Bordsteinbier von Phrasenmäher“

 

  • Lieblingsreiseziel

„Schottland“

 

Jana Schmidt

Jacqueline Lindemeyer
© Sabine Vierus, darkintolight pictures

 

Doktorandin der Pharmazeutischen und Medizinischen Chemie am Pharmazeutischen Institut der CAU Kiel

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„Warum liegt hier eigentlich Stroh rum?“

 

  • Kurzbeschreibung

„Ich versuche anhand meines Vortrags jedem näher zu bringen, dass nur, weil man glaubt, ein Thema verstanden zu haben, man noch lange nicht fertig ist mit Forschen; dass man nie auf hören sollte zu fragen „Warum liegt hier eigentlich Stroh rum?“ ;) Nebenbei lernt man noch was über Kanalproteine aus humanpathogenen Einzellern.“

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

„Die Kombination von allen Sparten der MINT-Fächer: Wir berechnen, modellieren und messen biologische Prozesse bis auf Atomebene.“

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

„Ich bin ein Bühnenkind und stehe gern vor Menschen und unterhalte Sie, schaue aber genauso gerne live Auftritte jeglicher Art. Als Schülerin habe ich das mit Theater, Chor und Musicals ausgelebt. Nun verbinde ich die Liebe zur Bühne mit meinem Naturwissenschaftlergeist und könnte mir nichts Schöneres vorstellen.“

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

„Sie sollen gut unterhalten werden. Wer uns 10 min seiner Aufmerksamkeit schenkt, soll mit Genuss belohnt werden. Ihr sollt gar nicht merken, dass ihr „lernt“ während ihr uns zuhört 😉“

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

„Wie oft werde ich gefragt „was macht man denn damit?“, „wozu braucht man das?“ und „darauf hätte ich ja keine Lust“. Das frustrierte mich bereits nach 2 Semestern Bachelor. Ich möchte meine Faszination teilen, Menschen zeigen wie unabdingbar wichtig Wissenschaft für eine Gesellschaft ist, und dies so vermitteln, dass Fragen wie eingangs erwähnt nicht mehr auftauchen, sondern gefragt wird „kannst du mir mehr darüber erzählen?“. Wir brauchen Vermittler*innen zwischen komplexen Fachsprachen und Anwendern, das gilt in allen Disziplinen (auch fernab der Uni!), und ich möchte mich in meiner dafür stark machen.“

 

  • Hobbys

„Musicals anschauen, anhören und nachspielen. Ultimate Frisbee spielen, trainieren und auf Turnieren bestreiten.“

 

  • Lieblingsessen

„Pommes mit Majo“

 

  • Lieblingslied

„Poetry by dead men von Sara Bareilles“

 

  • Lieblingsreiseziel

„London und NYC zum Theater gucken, Ostseestrand zum entspannen“

 

„Das wohl ungünstigste Foto von mir inmitten meiner bildhübschen Kollegen findet ihr hier und dort auch unsere neusten Veröffentlichungen und Förderungen.

Ich habe 2017 das Schülerlabor der CAU Kiel für Oberstufenschüler organisiert, einen Bericht dazu gibt es hier.“

 

Janina Lange

Janina Lange
© Farah Claußen/Anne Waller/Tobias Oertel, Uni Kiel

 

Postdoc, ehemals in der AG Bosch am Zoologischen Institut der CAU Kiel

 
  • Titel des letzten Vortrages

„Die Antibiotika des 21 Jahrhunderts“

 

  • Kurzbeschreibung

„Mein Vortrag handelt von Bakteriophagen. Das sind Viren die nur Bakterien infizieren und letztendlich töten können. In meinem Vortrag thematisiere ich die Rolle der Bakteriophagen im normalen, gesunden Mikrobiom und wie sie eventuell eingesetzt werden können, um resistente Bakterien oder ein Ungleichgewicht im eigenen Mikrobiom bekämpfen zu können.

Mehr Informationen über Viren gibt es in diesem Video und über Bakteriophagen in diesem und diesem Artikel.“

 

  • Titel früherer Vorträge

„A virus a day….“
„Heil Hydra! – Ein Modellorganismus erobert die Welt“

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

„Das Schöne an der Biologie, oder in meinem Fall der Mikrobiologie, ist, dass man immer neue, kleine Dinge herausfinden kann, die einem das Leben, das Entstehen von Krankheiten oder die Natur besser verstehen lassen.“

 

  • Warum warst du bei der Science Show?

„Was mich besonders an der Science Show begeistert hat, ist die Möglichkeit meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Hier konnte ich meine Forschung oder mein Forschungsthema in einer ganz anderen Art und Weise darstellen, als in üblichen wissenschaftlichen Vorträgen. Je länger ich dabei war, desto mehr Spaß hat es mir gemacht, Nicht-Wissenschaftlern mein Thema und meine Motivation näher zu bringen. Daneben hat mir die Science Show auch persönlich unglaublich viel gegeben und mein Selbstvertrauen auf der Bühne und bei wissenschaftlichen Vorträgen sehr gestärkt!“

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

„Wissenschaft rockt! 😉“

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

„Weltweit haben nur 18 % ein hohes Vertrauen in die Wissenschaft und in Wissenschaftler. Das ist wahrscheinlich größtenteils dem geschuldet, dass die breite Allgemeinheit nicht weiß, wie und woran geforscht wird. Dies führt wahrscheinlich auch schnell zur Verbreitung von Fake News, weil viele den Artikel/Post nicht hinterfragen, den sie gerade lesen. Wissenschaftskommunikation ist daher besonders wichtig, um eine größere Vertrauensbasis zwischen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit zu schaffen und diese über wissenschaftliche Sachverhalte aufzuklären.“

 

  • Hobbys

„Singen, tanzen, joggen und bouldern“

 

  • Lieblingsessen

„Eis, definitiv 😉“

 

  • Lieblingslied

„Billy Joel – Piano Man“

 

  • Lieblingsreiseziel

„Afrika, bis jetzt war ich schon in Tansania, auf Sansibar, in Kenia, in Marokko und auf den Kap Verden. Aber da gibt es noch sooo viel mehr zu sehen!“

 

„Mein eigener Blog „The Microbial Girl“ entsteht gerade hier.“

 

Katja Kuhwald

Katja Kuhwald
© Claudia Eulitz, Uni Kiel

 

Postdoc am Geographischen Institut der CAU Kiel

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„Seegras, Sand oder Sonstiges“ (in Vorbereitung)

 

  • Kurzbeschreibung

„Seegraswiesen wachsen als dichte Teppiche in der Ostsee und sind wichtige Lebensräume. Allerdings sind Seegraswiesen in der Ostsee gefährdet. Als Geographin versuche ich mit Satellitenbildern herauszufinden, wo Seegras in der Ostsee wächst. Ich erkläre euch Schritt für Schritt wie aus einem Satellitenbild eine Karte mit Seegraswiesen wird.“

 

  • Titel früherer Vorträge

„Mit Satelliten die perfekte Badestelle finden“
„Ein Geograph geht baden“
„Ein Tag am See“

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

„Geographie ist unglaublich vielfältig. Jede Person hat ihr spezielles Gebiet, aber gleichzeitig betrachten wir Geograph*innen ein Thema von verschiedenen Perspektiven. Zusätzlich kann die Geographie diverse Werkzeuge verwenden, um räumliche Zusammenhänge zu erkennen und modellieren, bspw. mein spezielles Gebiet die Erde mit Satelliten beobachten (Fernerkundung). Mit welcher Methode kann man sonst aus dem Home-Office heraus die ganze Welt anschauen?“

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

„Am Anfang wollte ich einfach mein Lampenfieber bei Vorträgen besiegen. Mittlerweile macht es mir einfach, Spaß auf der Bühne zu stehen und die eigene Wissenschaft mit ein wenig Witz und Leidenschaft zu präsentieren. Aber auch die Vorarbeit bringt Freude, bspw. unendlich viel Zeit zu investieren, um Inhalte bildlich darzustellen.“

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

„Eine Vorstellung davon bekommen, wie Wissenschaft funktioniert und was Wissenschaft macht, und das Ganze aber mit ein bisschen Humor. Meine Arbeit ist für mich mehr als ein Job.“

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

„Wissenschaft ist so vielfältig und spannend, dass es schade wäre nicht darüber zu kommunizieren. Die Wissenschaft ist ein wertvolles Gut unserer Gesellschaft, für das man sich nur begeistern kann, wenn man es kennt. Abgesehen davon finde ich es wichtig der Gesellschaft zu zeigen, was mit den öffentlichen Geldern passiert. Außerdem können wir so mit Klischees aufräumen wie „Ach, Geographie? Dann weißt du doch sicher, wie die Hauptstadt von…“

 

  • Hobbys

„Gärtnern, Jumping Fitness, Bergsteigen, Langlaufen, Sauerteigbrot backen“

 

  • Lieblingsessen

„Habe ich eigentlich nicht; besonders schmecken mir bio, regionale und saisonale Zutaten, am besten aus dem eigenen Garten“

 

  • Lieblingsreiseziel

„Oberallgäu bzw. Hauptsache Berge und Seen“

 

Pressemitteilung zu meinem aktuellen Forschungsprojekt

Mein Profil auf ResearchGate

 

Weitere Steckbriefe folgen