Science Show

Referent*innen

Alice Hesse

Alice Hesse
© Sabine Vierus, darkintolight pictures

 

Doktorandin in der Physikdidaktik des IPN Kiel

 
  • Titel des aktuellen Vortrages

„Lehrer sind die schlimmsten Schüler?“

 

  • Kurzbeschreibung

Lehrkräfte brauchen Unterstützung bei der Umsetzung von innovativen und schüler*innenzentrierten Unterrichtsmethoden. In meiner Doktorarbeit untersuche ich eine Fortbildung für Lehrkräfte zu einem innovativen Unterrichtsansatz. Ich erkläre in meinem Talk, wieso ich diesen Weg gewählt habe und wie die Fortbildungsforschung in meinem Fall so abläuft.

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Physik ist so viel mehr als langweilige Formeln in staubigen Büchern und erzwungene Textaufgaben mit nur einem Lösungsweg. Ich wünsche mir, dass Schülerinnen und Schülern im Unterricht die Freiheit eingeräumt wird, physikalische Zusammenhänge eigenständig zu erarbeiten. So können sie sich ihr natürliches (wissenschaftliches) Interesse an der Welt um uns herum erhalten. Und dann kann auch jede*r entdecken, dass Physik überall steckt.

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Kaum jemand kann sich unter Physikdidaktik-Forschung etwas vorstellen. Ich möchte durch die Science Show zeigen, was ich so in meiner Doktorarbeit mache und warum ich mich für die Forschung entschieden habe. Und es ist toll, beim Publikum den Aha-Moment zu sehen, wenn sie einen wissenschaftlichen Zusammenhang verstehen. Ich hoffe, dass sich dadurch die eine oder andere Person (wieder) für Wissenschaft begeistern lässt.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Wissenschaft ist unglaublich vielfältig und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dahinter noch viel mehr. Der Mythos vom Brille und Kittel tragenden alten weißen Mann in der Wissenschaft ist schlichtweg nicht mehr korrekt. Das Gesicht der Wissenschaft ist jung und dynamisch und alle Forscherinnen und Forscher bringen ganz unterschiedliche Voraussetzungen und Geschichten mit, die sie in der Science Show teilen können.

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Gerade in unserer hoch technologisierten Zeit ist es wichtig, dass wir die Methoden und Ergebnisse unserer Forschung nicht nur innerhalb unserer wissenschaftlichen Communities kommunizieren. Wir müssen auch der Gesellschaft offen legen, was so in unserem Feld passiert. Nur so können wir ein angemessenes Verständnis von Wissenschaft vermitteln und erwarten, dass Diskussionen zu wichtigen gesellschaftlichen Themen auf wissenschaftlich basierten Erkenntnissen geführt werden. Und zwar ohne, dass sich Menschen ausgeschlossen fühlen weil sie diese Erkenntnisse nicht verstehen (können).

 

  • Hobbys

Kochen, Wandern, Yoga, Gitarre spielen

 

  • Lieblingsreiseziel

Egal, Hauptsache Natur.

 

Meinen eigenen Blog findet man hier.

2019 habe ich auch mal ein Interview über meine Doktorarbeit für einen Podcast gegeben, die Folge kann man sich hier anhören.

 

Carolin Böttcher

Carolin Böttcher
© privat

 

Bachelorstudentin der Biologie an der CAU Kiel

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„Pflanzen – Was tun bei zu viel Sonnenschein?“

 

  • Kurzbeschreibung

Was machen eigentlich die Pflanzen, während wir in der Sonne unseren Teint aufbauen oder uns dick mit Sonnencreme einschmieren? Ich erkläre verschiedene Anpassungen und Akklimatisationen von Pflanzen an zu viel Sonnenlicht. In meiner Bachelorarbeit habe ich mich außerdem mit den chemischen Komponenten in Sonnenblumen für den Lichtschutz beschäftigt und untersucht, ob ein Enzym, das solch einen Stoff umsetzt, bei viel Lichteinfall hochreguliert wird.

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

An der Biologie finde ich so spannend, dass sie so wunderbar divers und anschaulich ist. Die Biologie hat zudem viele Anknüpfungspunkte zu anderen MINT-Fächern. Dass mir die Botanik so gut gefallen würde, hätte ich am Anfang meines Studiums nicht gedacht, aber hier gibt es ganz unterschiedliche Ebenen, auf denen mensch die Pflanzen untersuchen und erforschen kann. (Außerdem können sie nicht weglaufen!)

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Ich finde, die Science Show ist eine tolle Möglichkeit auf kleiner oder auch größerer Bühne anderen Menschen das eigene Forschungsthema oder eigene Interessen vorstellen zu können. Es ist jedes Mal eine Überwindung, sich vor fremde Menschen zu stellen, aber es macht wirklich Spaß und hinterher ist mensch stolz, es gemacht zu haben. Es ist ein schönes Gefühl, die Menschen mit dem eigenen Vortrag unterhalten zu können! Außerdem finde ich es persönlich super spannend, einen kurzen Einblick in andere wissenschaftliche Gebiete zu bekommen und neue, liebe und interessante Menschen kennenzulernen.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Das Allerwichtigste ist: Ein paar spannende/lustige/interessante Stunden hinter sich zu haben. Und richtig gut ist, wenn mensch dann auch noch etwas Neues dazugelernt hat.

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Forschungsergebnisse verständlich zu machen und zu kommunizieren ist wichtig, da ja alle Menschen von diesen profitieren sollen. Außerdem finde ich es persönlich wichtig, Fake News und Verschwörungstheorien etwas entgegensetzen zu können.

 

  • Hobbys

Backen, draußen in der Natur unterwegs sein und nach Pflanzen gucken, Rad fahren, Schrebergärtnern

 

  • Lieblingsessen

Da gibt es viel Leckeres – aber so eine einfache Pizza Margherita ist schon echt gut!

 

  • Lieblingslied

„Fields of gold“ von Eva Cassidy (das Original ist von Sting)

 

  • Lieblingsreiseziel

oder eher: „Da möchte ich unbedingt mal hin“-Reiseziel: Kanada (Vancouver)

 

Elisa Rosati

Elisa Rosati
© Claudia Eulitz, Uni Kiel

 

Postdoc am Institut für Klinische Molekularbiologie des UKSH

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„A quiet chat over a whisky...“ / „Smalltalk mit Whisky...“

 

  • Kurzbeschreibung

Was passiert, wenn eine Wissenschaftlerin zufällig ein Gespräch mit Fremden über ihren Arbeitsalltag beginnt? In diesem Vortrag geht es um „Seltsame Gespräche aus einem normalen Leben einer Wissenschaftlerin“.

 

  • Titel früherer Vorträge

„Transplants: the perfect donor match. A matter of outfit!“
„Immunogenetics in inflammation research: Keiner nimmt mir die... Philosophie“

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Es gefällt mir die Möglichkeit zu haben, mit Hilfe modernster Technologien, die mikroskopisch kleine Dinge mit hoher Präzision analysieren können, neue, bisher unbekannte Dinge herauszufinden.

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Auf der einen Seite möchte ich meine Fähigkeit verbessern, komplexe Themen einfach und verständlich darzustellen und zu erklären. Auf der anderen Seite möchte ich die Wissenschaft für Menschen ohne wissenschaftlichen Hintergrund erklären, um „normalen“ Menschen die Wissenschaft näher zu bringen.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Die Menschen sollten lernen, dass Wissenschaft viel mehr ist als ein*e Professor*in hinter einem Schreibtisch. Forschung und Wissenschaft bedeuten auch Misserfolg, eine sehr langsame Lernkurve, aber auch sehr spannende Erkenntnisse und sehr motivierte Menschen dahinter. Die Menschen sollten ein wenig in die wissenschaftliche Welt eintauchen und sie sich ansehen.

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Als Wissenschaftler*innen haben wir die Pflicht, die Lücke zwischen Wissenschaft und „normalen“ Menschen zu füllen. Allzu oft wird „Wissenschaft“ von den Menschen als eine sehr komplizierte Sache angesehen, die nur für sehr intelligente Menschen – „Streber*innen“ – bestimmt ist. Stattdessen müssen wir die Wissenschaft den Menschen nahebringen und zeigen, dass sie keine Magie ist und dass Wissenschaftler*innen keine Magier*innen sind.

 

  • Hobbys

Reiten, Rollschuhlaufen, Lateinamerikanische Tänze, Gastronomie

 

  • Lieblingsessen

Ich habe nicht das eine Lieblingsessen, ich liebe einfach sehr gutes Essen.

 

  • Lieblingsreiseziel

Dolomiten in den Alpen, Italien

 

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Institut für Klinische Molekularbiologie

Research Training Group

 

Jacqueline Lindemeyer

Jacqueline Lindemeyer
© Sabine Vierus, darkintolight pictures

 

Masterstudentin der Biochemie und Molekularbiologie an der CAU Kiel

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„Scientists for WG-Kühlschrank – eine neue Hoffnung“

 

  • Kurzbeschreibung

In meinem Talk erkläre ich, warum ich im Hochsommer rohes Fleisch auf dem Wochenmarkt gekauft habe, es danach im Labor wie in einer Restaurantküche aussah und was Bakterien-fressende Viren mit der vergessenen Essensdose im WG-Kühlschrank zu tun haben.

 

  • Titel früherer Vorträge

„E. coli – Aufstieg aus der Unterwelt“ (mit Lina Walther)
„Apoptose – Tod und Zerstörung, aber bitte schön ordentlich“ (mit Lina Walther)
„Niemand ist eine Insel – Von Quallen und Bakterien“

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Die Möglichkeit, grundlegende Prozesse des Lebens genau zu verstehen, aber auch zu erahnen, wie viel wir noch nicht wissen.

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Ich bin bei der Science Show, weil ich hier meine Begeisterung für die Wissenschaft und mein Studienfach auf die Bühne bringen und mit vielen Menschen teilen kann. Außerdem bringt die Science Show viele verschiedene Menschen unterschiedlicher Fachrichtungen, Altersgruppen und Nationalitäten zusammen, die miteinander arbeiten und voneinander lernen. Und ganz abgesehen davon habe ich hier die Möglichkeit, mit Plüsch-Mikroben auf der Schulter auf einer Bühne zu stehen 😉.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Den ein oder anderen „Aha-Moment“, Spaß und vielleicht sogar Interesse für ein Thema, das ihnen vorher nicht einmal bekannt war.

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Gerade in der heutigen Zeit, wo Fake News und „alternative Fakten“ an der Tagesordnung sind, ist es meiner Meinung nach wichtig wie nie, als Wissenschaftler*in den Dialog mit den Menschen zu suchen und zu kommunizieren, was in der Wissenschaft gerade passiert, was möglich ist, aber auch, wo die Grenzen liegen.

 

  • Hobbys

Lesen, Backen, Handball

 

  • Lieblingsessen

Fast alles, was man mit Käse überbacken kann, und NACHTISCH!!!

 

  • Lieblingslied

„Bordsteinbier“ von Phrasenmäher

 

  • Lieblingsreiseziel

Schottland

 

Jana Schmidt

Jacqueline Lindemeyer
© Sabine Vierus, darkintolight pictures

 

Doktorandin der Pharmazeutischen und Medizinischen Chemie am Pharmazeutischen Institut der CAU Kiel

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„Warum liegt hier eigentlich Stroh rum?“

 

  • Kurzbeschreibung

Ich versuche anhand meines Vortrags jeder und jedem näher zu bringen, dass nur, weil man glaubt, ein Thema verstanden zu haben, man noch lange nicht fertig ist mit Forschen; dass man nie aufhören sollte zu fragen „Warum liegt hier eigentlich Stroh rum?“ ;) Nebenbei lernt man noch was über Kanalproteine aus humanpathogenen Einzellern.

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Die Kombination von allen Sparten der MINT-Fächer: Wir berechnen, modellieren und messen biologische Prozesse bis auf Atomebene.

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Ich bin ein Bühnenkind und stehe gern vor Menschen und unterhalte sie, schaue aber genauso gerne live Auftritte jeglicher Art. Als Schülerin habe ich das mit Theater, Chor und Musicals ausgelebt. Nun verbinde ich die Liebe zur Bühne mit meinem Naturwissenschaftsgeist und könnte mir nichts Schöneres vorstellen.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Sie sollen gut unterhalten werden. Wer uns zehn Minuten Aufmerksamkeit schenkt, soll mit Genuss belohnt werden. Ihr sollt gar nicht merken, dass ihr „lernt“ während ihr uns zuhört 😉.

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Wie oft werde ich gefragt „was macht man denn damit?“, „wozu braucht man das?“ und „darauf hätte ich ja keine Lust“. Das frustrierte mich bereits nach 2 Semestern Bachelor. Ich möchte meine Faszination teilen, Menschen zu zeigen, wie unabdingbar wichtig Wissenschaft für eine Gesellschaft ist, und dies so vermitteln, dass Fragen wie eingangs erwähnt nicht mehr auftauchen, sondern gefragt wird „kannst du mir mehr darüber erzählen?“. Wir brauchen Vermittler*innen zwischen komplexen Fachsprachen und Anwender*innen, das gilt in allen Disziplinen (auch fernab der Uni!), und ich möchte mich in meiner dafür stark machen.

 

  • Hobbys

Musicals anschauen, anhören und nachspielen. Ultimate Frisbee spielen, trainieren und auf Turnieren bestreiten.

 

  • Lieblingsessen

Pommes mit Majo

 

  • Lieblingslied

„Poetry by dead men“ von Sara Bareilles

 

  • Lieblingsreiseziel

London und NYC zum Theatergucken, Ostseestrand zum Entspannen

 

Das wohl ungünstigste Foto von mir inmitten meiner bildhübschen Kolleg*innen findet ihr hier und dort auch unsere neusten Veröffentlichungen und Förderungen.

Ich habe 2017 das Schüler*innenlabor der CAU Kiel für Oberstufenschüler*innen organisiert, einen Bericht dazu gibt es hier.

 

Janina Lange

Janina Lange
© Farah Claußen/Anne Waller/Tobias Oertel, Uni Kiel

 

Postdoc, ehemals in der AG Bosch am Zoologischen Institut der CAU Kiel

 
  • Titel des letzten Vortrages

„Die Antibiotika des 21 Jahrhunderts“

 

  • Kurzbeschreibung

Mein Vortrag handelt von Bakteriophagen. Das sind Viren, die nur Bakterien infizieren und letztendlich töten können. In meinem Vortrag thematisiere ich die Rolle der Bakteriophagen im normalen, gesunden Mikrobiom und wie sie eventuell eingesetzt werden können, um resistente Bakterien oder ein Ungleichgewicht im eigenen Mikrobiom bekämpfen zu können.

Mehr Informationen über Viren gibt es in diesem Video und über Bakteriophagen in diesem und diesem Artikel.

 

  • Titel früherer Vorträge

„A virus a day….“
„Heil Hydra! – Ein Modellorganismus erobert die Welt“

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Das Schöne an der Biologie, oder in meinem Fall der Mikrobiologie, ist, dass man immer neue, kleine Dinge herausfinden kann, die einem das Leben, das Entstehen von Krankheiten oder die Natur besser verstehen lassen.

 

  • Warum warst du bei der Science Show?

Was mich besonders an der Science Show begeistert hat, ist die Möglichkeit meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Hier konnte ich meine Forschung oder mein Forschungsthema in einer ganz anderen Art und Weise darstellen als in üblichen wissenschaftlichen Vorträgen. Je länger ich dabei war, desto mehr Spaß hat es mir gemacht, Nicht-Wissenschaftler*innen mein Thema und meine Motivation näher zu bringen. Daneben hat mir die Science Show auch persönlich unglaublich viel gegeben und mein Selbstvertrauen auf der Bühne und bei wissenschaftlichen Vorträgen sehr gestärkt!

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Wissenschaft rockt! 😉

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Weltweit haben nur 18 % ein hohes Vertrauen in die Wissenschaft und in Wissenschaftler*innen. Das ist wahrscheinlich größtenteils dem geschuldet, dass die breite Allgemeinheit nicht weiß, wie und woran geforscht wird. Dies führt wahrscheinlich auch schnell zur Verbreitung von Fake News, weil viele den Artikel/Post nicht hinterfragen, den sie gerade lesen. Wissenschaftskommunikation ist daher besonders wichtig, um eine größere Vertrauensbasis zwischen Wissenschaftler*innen und der Öffentlichkeit zu schaffen und diese über wissenschaftliche Sachverhalte aufzuklären.

 

  • Hobbys

Singen, Tanzen, Joggen und Bouldern

 

  • Lieblingsessen

Eis, definitiv 😉

 

  • Lieblingslied

„Piano Man“ von Billy Joel

 

  • Lieblingsreiseziel

Afrika, bis jetzt war ich schon in Tansania, auf Sansibar, in Kenia, in Marokko und auf den Kap Verden. Aber da gibt es noch sooo viel mehr zu sehen!

 

Mein eigener Blog „The Microbial Girl“ entsteht gerade hier.

 

Jay Bathia

Jay Bathia
© Christina Kloodt, Uni Kiel

 

Doktorand am Zoologischen Institut der CAU Kiel

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„Living together? Pay up!“

 

  • Kurzbeschreibung

Ich spreche über die interdependente Beziehung zwischen dem Tier Hydra viridissima und seinen symbiotischen Chlorella-Algen. Ich erkläre, wie diese Alge in den Zellen der Tiere lebt und wie beide Partner*innen voneinander profitieren. Ich werfe auch ein wenig Licht auf die Rolle der Bakterien bei diesen beiden Partner*innen und erkläre das Ganze mit einigen Handskizzen.

 

 
  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Ich kann das Leben aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Ich kann die Komplexität untersuchen, die ein Leben möglich macht. Ich kann analysieren, wie die „winzigen Maschinen“ der Zellen von der Umgebung, in der wir leben, von der Nahrung, die wir essen, und von den Bakterien, mit denen wir unseren Körper teilen, beeinflusst werden. Daher weiß ich, dass ich nie allein bin, zumindest meine Bakterien werden die ganze Zeit an mir haften bleiben. :)

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Ich möchte, dass die Leute wissen, welche Forschung ich betreibe und die Science Show ist dafür eine perfekte Plattform. Ich möchte zeigen, dass man Wissenschaft mit Einfachheit und Spaß verstehen kann. Außerdem spreche ich gerne und viel über meine Forschung ;)

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Die Menschen sollten sich der bahnbrechenden Forschung in der Wissenschaft bewusstwerden. Es ist eine große Chance für sie, die Komplexität des Lebens auf einfachere Weise kennen zu lernen und die Bedeutung aller Forschungsrichtungen zu erkennen.

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Es ist wichtig, dass die Menschen wissen, was vor ihrer Haustür vor sich geht.

 

  • Hobbys

Malen und Zeichnen, klassische indische Musik, Kochen, Fotografie

 

  • Lieblingsessen

Es gibt viel aus der indischen Küche, daher werde ich etwas aus der deutschen Küche nennen. Ich finde deutsche Brote, Sauerkraut und Apfelrotkohl ziemlich faszinierend.

 

  • Lieblingslied

„A million dreams“ aus dem Film „Greatest Showman“

 

  • Lieblingsreiseziel

Bisher Garmisch-Partenkirchen und die Alpen. Aber ich möchte auch in den Schwarzwald und in den Yellowstone-Nationalpark.

 

Um mehr über Hydra, und Bakterien und über die Arbeitsgruppe zu erfahren, klicke bitte hier.

Um mehr über Hydra und Algen zu erfahren, klicke bitte hier.

 

Johanna Ira Blase

Johanna Ira Blase
© Jürgen Haacks, Uni Kiel

 

Doktorandin am Institut für klinische Molekularbiologie an der CAU Kiel und Bachelorstudentin der Hebammenwissenschaft an der HAW Hamburg

 
  • Titel des aktuellen Vortrages

„Klein – kleiner – Viren“

 

  • Kurzbeschreibung

In meinem Talk erzähle ich von meiner Faszination gegenüber diesen kleinen Erregern. Ich erkläre, was Viren eigentlich sind, wie diese aufgebaut sind und wie sie sich vermehren und warum es spannend ist, sich mit ihnen zu beschäftigen.

 

  • Titel des früheren Vortrags

„Die kleinen Wunder der Molekularbiologie – und ich mittendrin“

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Am meisten fasziniert mich das Detailwissen in meinem Fachbereich. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel mehr man noch entdecken kann. Außerdem interessiert mich die Verbindung zur Medizin und damit der Brückenschlag zum Menschen.

 

  • Warum warst du bei der Science Show?

Ich finde nichts motivierender als das Gefühl, dass das Publikum verstanden hat, was ich ihm gerade auf der Bühne erklärt habe.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Dass es so unglaublich viel zu entdecken gibt und dass es sich lohnt, nachzufragen.

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Ich würde mir wünschen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur in der wissenschaftlichen Welt ausgetauscht werden, sondern am besten alle Zugang dazu haben. Daher finde ich, dass es mehr Wissenschaftskommunikation geben sollte.

 

  • Hobbys

Laufen, Tanzen, Fotografieren und Reisen

 

  • Lieblingsessen

Eis

 

  • Lieblingslied

„Muzik“ von Effi

 

  • Lieblingsreiseziel

Kapstadt in Südafrika

 

Wenn man sich weiter mit Wissenschaft beschäftigen will, finde ich es immer gut, persönlich mit Leuten aus dem jeweiligen Fachgebiet zu sprechen. Außerdem finde ich z. B. die Zeitschriften GEO, Spektrum der Wissenschaft und Zeit Wissen sehr interessant und hilfreich, besonders für neue/andere Fachgebiete.

 

Katja Kuhwald

Katja Kuhwald
© Claudia Eulitz, Uni Kiel

 

Postdoc am Geographischen Institut der CAU Kiel

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„Seegras, Sand oder Sonstiges“ (in Vorbereitung)

 

  • Kurzbeschreibung

Seegraswiesen wachsen als dichte Teppiche in der Ostsee und sind wichtige Lebensräume. Allerdings sind Seegraswiesen in der Ostsee gefährdet. Als Geographin versuche ich mit Satellitenbildern herauszufinden, wo Seegras in der Ostsee wächst. Ich erkläre euch Schritt für Schritt, wie aus einem Satellitenbild eine Karte mit Seegraswiesen wird.

 

  • Titel früherer Vorträge

„Mit Satelliten die perfekte Badestelle finden“
„Ein Geograph geht baden“
„Ein Tag am See“

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Geographie ist unglaublich vielfältig. Jede Person hat ihr spezielles Gebiet, aber gleichzeitig betrachten wir Geograph*innen ein Thema von verschiedenen Perspektiven. Zusätzlich kann die Geographie diverse Werkzeuge verwenden, um räumliche Zusammenhänge zu erkennen und modellieren. Mein spezielles Gebiet ist es bspw., die Erde mit Satelliten zu beobachten (Fernerkundung). Mit welcher Methode kann man sonst aus dem Home-Office heraus die ganze Welt anschauen?

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Am Anfang wollte ich einfach mein Lampenfieber bei Vorträgen besiegen. Mittlerweile macht es mir einfach Spaß, auf der Bühne zu stehen und die eigene Wissenschaft mit ein wenig Witz und Leidenschaft zu präsentieren. Aber auch die Vorarbeit bringt Freude, bspw. unendlich viel Zeit zu investieren, um Inhalte bildlich darzustellen.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Eine Vorstellung davon bekommen, wie Wissenschaft funktioniert und was Wissenschaft macht, und das Ganze aber mit ein bisschen Humor. Meine Arbeit ist für mich mehr als ein Job.

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Wissenschaft ist so vielfältig und spannend, dass es schade wäre, nicht darüber zu kommunizieren. Die Wissenschaft ist ein wertvolles Gut unserer Gesellschaft, für das man sich nur begeistern kann, wenn man es kennt. Abgesehen davon finde ich es wichtig, der Gesellschaft zu zeigen, was mit den öffentlichen Geldern passiert. Außerdem können wir so mit Klischees aufräumen wie „Ach, Geographie? Dann weißt du doch sicher, wie die Hauptstadt von…“

 

  • Hobbys

Gärtnern, Jumping Fitness, Bergsteigen, Langlaufen, Sauerteigbrot backen

 

  • Lieblingsessen

Habe ich eigentlich nicht; besonders schmecken mir bio, regionale und saisonale Zutaten, am besten aus dem eigenen Garten

 

  • Lieblingsreiseziel

Oberallgäu bzw. Hauptsache Berge und Seen

 

Pressemitteilung zu meinem aktuellen Forschungsprojekt

Mein Profil auf ResearchGate

 

Lina Walther

 Lina Walther
© Jürgen Haacks, Uni Kiel

 

Masterstudentin der Biochemie und Molekularbiologie an der CAU Kiel

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„Carl-E, der letzte räumt die Zelle auf“

 

  • Kurzbeschreibung

Carl-E ist Müllmann der Zelle, aber auf seinem Weg von Zusammenbau bis zur Arbeit auf dem Schrottplatz kann einiges schiefgehen. Daran schuld sind Mutationen und die können dem Körper sehr zu schaffen machen.

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es hier, hier und hier.

 

  • Titel früherer Vorträge

„E. coli – Aufstieg aus der Unterwelt“ (mit Jacqueline Lindemeyer)
„Apoptose – Tod und Zerstörung, aber bitte schön ordentlich“ (mit Jacqueline Lindemeyer)

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Alles! Die Hintergründe all der Funktionen des menschlichen Körpers aufzudecken, die Vielfalt an Abläufen, die hinter Krankheit und Heilung stecken, zu bewundern, zu sehen, wie die Abläufe auf molekularer Ebene ablaufen und sich auf den ganzen großen Organismus auswirken, zu erforschen, wie wir in Abläufe eingreifen können, die Menschen krankmachen, dafür mit anderen Wissenschaften zusammenarbeiten zu können und noch so viel mehr.

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Ich liebe mein Fach und das, was wir damit machen können. Diese Faszination und Leidenschaft will ich in die Welt tragen. Zu Menschen, die wenig mit all dem hochgestochenen wissenschaftlichen Gerede anfangen können, die wissen wollen, wie Wissenschaft funktioniert, zu jungen Menschen, die ich mit meiner Begeisterung für Wissenschaft anstecken will, zu den Neugierigen, zu denen, die denken, sie wüssten schon alles, zu denen, für die das Interesse an Wissenschaft vom muffigen Chemielehrer im Keim erstickt wurde und zu jenen, die schon wissen, dass Wissenschaft Spaß machen kann.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Neugier auf mehr, besseres Verständnis dafür, wie Wissenschaft funktioniert und arbeitet, Begeisterung für (Naturwissenschaften).

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Das Bild, das viele Menschen von Wissenschaft haben, besteht oft aus „Das ist Arbeit, die ich nicht verstehe, die sind eingebildet und stolz auf ihre Kompliziertheit, Naturwissenschaften sind eh doof, die hab ich schon in der Schule nicht verstanden“ und ähnlichen Gedankengängen, Wissenschaftler*innen sind Nerds, die unter sich „Schlauen“ bleiben wollen. Aber das stimmt nicht! Jeder Gedanke und jede Frage ist wichtig und Wissenschaft kann so faszinierend und spannend sein und wird sogar im Alltag immer wichtiger. Und nur wer weiß, wie Sachen funktionieren, kann wichtige Entscheidungen treffen.

 

  • Hobbys

Handball spielen und trainieren, Mountainbiken, Gitarre spielen

 

  • Lieblingsessen

Schokolade und Kekse

 

  • Lieblingslied

Zu schwierig, gib mir starke (E-)Gitarren und ich bin glücklich ;)

 

  • Lieblingsreiseziel

Egal, Hauptsache jedes Mal woanders.

 

Mariam Abuladze

Alice Hesse
© privat

 

Ärztin, Doktorandin an der Medizinischen Fakultät der CAU Kiel

Forschungsbereich: Pädiatrische Neurologie, Epilepsie, Neurophysiologie

 
  • Titel des aktuellen Vortrages

„Neuronal networks in Epilepsy“

 

  • Kurzbeschreibung

Ich versuche zu erklären, was die Grundlage der Gehirnfunktion ist und welche Veränderungen zur Entwicklung eines epileptischen Anfalls beitragen. Das Hauptziel besteht darin, zu verstehen, wie die Hirnregionen funktionieren und miteinander interagieren, um dann in der Lage zu sein, die epileptischen Fälle zu lösen, die bisher nicht behandelbar sind.

Mehr Informationen gibt es hier.

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Ich finde, dass das Gehirn das unbekannteste, aber das interessanteste Organ unseres Körpers ist. Die Arbeit in der Neurologie und besonders in der Kinderneurologie ist wie das tägliche Lösen von Kriminalfällen, bei denen das Gehirn der Hauptverbrecher ist. Vor allem die vielen gelösten Fälle am Ende motivieren mich.

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Teil der Science Show zu sein, ist eine großartige Gelegenheit, sich auszudrücken, die Stärke der Wissenschaft zu zeigen und zu versuchen, sie für andere verständlich zu machen, die sich auf diesem Gebiet nicht auskennen.

Auf der anderen Seite hilft mir die Erfahrung und Anleitung von Expert*innen, meine Rede- und Präsentationsfähigkeiten zu verbessern.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Ich halte es für sehr wichtig, den Menschen zu zeigen, wie viel unterschiedliche Forschung an der Universität durchgeführt wird und zu erfahren, wie wichtig diese Investition für unsere Zukunft ist.

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Es ist wichtig, anderen verständlich zu machen, dass die wissenschaftliche Forschung nicht nur für die Wissenschaftler*innen durchgeführt wird. Außerdem ist uns die Meinung der Menschen wichtig.

 

  • Hobbys

Laufen, Malen

 

  • Lieblingsreiseziel

Kazbegi in Georgien

 

Mirco Mührenberg

Mirco Mührenberg
© Jürgen Haacks, Uni Kiel

 

Masterstudent der International vergleichenden Soziologie und der Politikwissenschaft an der CAU Kiel

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„Peking-Ente oder Russisch Kaviar?“

 

  • Kurzbeschreibung

Ich habe in meiner Bachelorarbeit mit einer soziologischen Filmanalyse die James Bond-Filme im Hinblick auf rassistische Stereotype untersucht. James Bond ist zwar eine fiktive Figur, die Gestaltung solcher Spielfilme bringt aber eine gesellschaftliche Verantwortung mit sich. Meinungen, Normen und Machtstrukturen werden bewusst und unbewusst in die Filme eingeflochten; sie zu erkennen und zu benennen ist das Ziel meiner Forschung.

 
  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Ich finde die Soziologie so spannend, weil sie sich mit dem sozialen Zusammenleben der Menschen beschäftigt. Es geht um den Sinn sozialen Handelns, um grundsätzliche Strukturen, Gruppenverhalten, Beziehungen und vieles mehr. Besonders gefällt mir, dass dabei das analytische und kritische Denken sehr geschult wird.

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Mein Ziel ist es, anhand der Forschung in meiner Bachelorarbeit die Menschen zu motivieren, Filme nicht als kurzfristige Unterhaltung zu begreifen, sondern sie bewusst zu sehen, das Gesehene zu reflektieren und zu hinterfragen.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Mich freut es, dass wir zeigen können, wie wissenschaftliches Arbeiten funktioniert und dass das nicht trocken oder langweilig, sondern sehr abwechslungsreich und spannend ist.

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Wissenschaftler*innen forschen nicht für sich selbst, sondern gewinnen Erkenntnisse, die alle weiterbringen können. Dafür ist es notwendig, die Erkenntnisfortschritte möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

 

  • Hobbys

Darts, Fitness, Joggen, Filme

 
  • Lieblingslied

„Ohne Dich“ von Rammstein

 

  • Lieblingsreiseziel

Blackpool

 

Für eine kritische Auseinandersetzung mit den James Bond-Filmen empfehle ich den Sammelband „The Spy Who Impressed Me – Zur kollektiven Wirkung und kulturellen Bedeutung von James Bond-Filmen“. In diesem Buch werden verschiedene Aspekte der Filme kritisch reflektiert; es geht z. B. um Fremdheitsdarstellungen, Geopolitik und um den Habitus von James Bond.

Anfang 2019 habe ich das Zertifikat für Wissenschaftskommunikation verliehen bekommen. Einen Bericht dazu gibt es hier.

 

Tabea Löblein

Tabea Löblein
© privat

 

Masterstudentin der Biologie an der CAU Kiel

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„Was tun, wenn Medikamente nicht mehr wirken?“

 

  • Kurzbeschreibung

Seit einigen Jahren gibt es immer mal wieder erschreckende Nachrichten über eigentlich behandelbare Krankheiten, welche durch (multi-)resistente Keime wieder tödliche Folgen haben können. In meinem Vortrag geht es unter anderem darum, weshalb resistente Bakterien (zum Teil) ganz normal sind, warum und wie sie zu einem Problem werden können und was für neue Behandlungsmöglichkeiten im Labor erforscht werden.

 
  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Die Vielseitigkeit! Sowohl draußen Vögel zu beobachten als auch evolutionäre Anpassungen von Bakterien an Antibiotika im Labor zu untersuchen, gehören zu Biologie – und beides macht echt Spaß!

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Ich mag es, mich hin und wieder ein wenig von den speziellen Forschungsthemen und dem „Fachidiot*in-sein“ zu distanzieren und wieder mehr auf das große Ganze zu schauen. Es macht Spaß zu überlegen, wie man sein Wissen für alle zugänglich macht und Leuten die Möglichkeit zu geben, einen Einblick in Laboralltag und Forschung zu geben.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Das Ziel ist erreicht, wenn alle eine schöne Zeit hatten und (ein wenig) was dazu gelernt haben. :)

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Durch Wissenschaftskommunikation findet Austausch statt. Sowohl bei der Findung von neuen Ideen als auch bei der Lösung von Problemen hilft es häufig auch mal Stimmen von anderen zu zuhören. Außerdem finde ich es schade, dass die Wissenschaft durch verschiedenste Wege so schwer zugänglich gemacht wird und möchte gerne dabei sein, das zu ändern.

 

  • Hobbys

Klettern (sowohl bouldern als auch mit Seil), Pferde, irgendwas mit Freund*innen unternehmen z. B. einen Strandtag, kochen oder grillen, eine kleine Radtour, oder einfach einen gemütlichen Disney- oder Spieleabend.

 

  • Lieblingsessen

Das ist sehr tagesformabhängig… Pizza und Crêpes sind aber meist gute Optionen.

 

  • Lieblingslied

Puuuuh, das ist wirklich schwer.

 

  • Lieblingsreiseziel

Irgendwo in Europa. Ich war bisher noch nirgends, wo es mir nicht gefallen hat und man muss nicht allzu weit reisen!

 

Timon Heyn

Alice Hesse
© Cynthia Melcer und Nele Rohlf, Uni Kiel

 

Postdoc am Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde, Abt. Lebensmitteltechnologie der CAU Kiel

 
  • Titel des aktuellen Vortrages

„The Scientific Kitchen Show – Wie koch ich mir Nano-Fibrillen?“

 

  • Kurzbeschreibung

Das Eiweiß in der Milch kann unter bestimmten Bedingungen (hohe Hitze in Kombination mit Säure) zu Nano-Fibrillen wachsen. Das sind fadenförmige Gebilde, die 10.000 Mal so dünn wie ein menschliches Haar sind. Ich zeige in meinem talk, wie diese Fibrillen entstehen und wozu man sie nutzen kann.

 

  • Titel des früheren Vortrags

„Spagetti-Eis in XXS – Wie aus Milchprotein Nanofäden werden“ (Mein talk bei „Spätschicht trifft Wissenschaft“ bei Giovanni L.)

 

  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Wir alle haben tagtäglich Kontakt mit verarbeiteten Lebensmitteln. Jede*r verarbeitet dabei Lebensmittel selber, in dem er*sie aus ihnen (hoffentlich) leckere Mahlzeiten zubereitet (kocht), sie dann im Mund zerkleinert (isst) und dann der weiteren biochemischen Verarbeitungsfabrik seines*ihres Körpers zuführt (verdaut). Lebensmittel sind also ein sensorisch wunderbar erlebbares, naturwissenschaftliches Experiment, direkt aus dem Alltag gegriffen.

PS: Ich liebe Lebensmittel!

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Ich mag die Vorstellung, andere Menschen mit meiner Begeisterung für Lebensmittel anstecken zu können. Außerdem ist es eine unterhaltsame Art (auch für mich selber), von meiner Forschung zu erzählen.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Wenn man mit wachem Auge und einer ordentlichen Portion Neugier durch die Welt geht, kann man immer wieder neue Geheimnisse entdecken. Selbst in den alltäglichsten Lebensmitteln.

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Wissenschaftler*innen sind Menschen, die sich auf der Suche nach neuen Entdeckungen durch den Dschungel der Wissenschaft schlagen. Dabei ist es egal, ob die Forschungsreise durch einen Makro- oder Mikrokosmos geschieht und ob man das gewünschte Ziel erreicht hat. Am Ende gibt es spannende und faszinierende Geschichten zu erzählen. Hier gilt allerdings: Wissenschaftler*innen können zwar brillante Köpfe sein – aber auch lausige Geschichtenerzähler*innen. Die Prinzipien der Wissenschaftskommunikation sind ein tolles Werkzeug, um die Forschungsreisen der Wissenschaftler*innen trotzdem für alle erlebbar zu machen.

 

  • Hobbys

Experimente mit Lebensmitteln im KitchenLab (Kochen), mit dem Fahrrad die Welt entdecken und mit dem TrioChor Kiel schöne Lieder singen.

 

  • Lieblingsessen

Nano-Fibrillen natürlich… :-P

…ne im Ernst: Zur Zeit die „rauchig-würzig-zartschmelzenden Köstlichkeiten“ aus dem garteneigenen Smoker.

 

  • Lieblingslied

Uti vår hage

 

  • Lieblingsreiseziel

Ostholstein

 

Wir haben unser Forschungsprojekt 2019 auf der Hannover Messe vorgestellt.

Eine Schweizer Forscher*innengruppe um Raffaele Mezzenga hat viele interessante Erkenntnisse zum Nutzen der Nano-Fibrillen aus Milchprotein gesammelt. Informationen gibt es hier, hier, hier und hier.

Meine eigene Forschung ist in Google Scholar gelistet und darf natürlich auch gerne hier gelesen werden.

 

Weitere Steckbriefe folgen

 

Die Antworten der Referent*innen wurden redaktionell überarbeitet. Um alle Geschlechter zu umfassen, verwendet die Science Show den Genderstern. Wo dies bei den Antworten nicht der Fall war, wurde er redaktionell ergänzt.