Science Show

Mirco Mührenberg

Mirco Mührenberg
© Jürgen Haacks, Uni Kiel

 

Masterstudent der International vergleichenden Soziologie und der Politikwissenschaft an der CAU Kiel

 

  • Titel des aktuellen Vortrages

„Peking-Ente oder Russisch Kaviar?“

 

  • Kurzbeschreibung

Ich habe in meiner Bachelorarbeit mit einer soziologischen Filmanalyse die James Bond-Filme im Hinblick auf rassistische Stereotype untersucht. James Bond ist zwar eine fiktive Figur, die Gestaltung solcher Spielfilme bringt aber eine gesellschaftliche Verantwortung mit sich. Meinungen, Normen und Machtstrukturen werden bewusst und unbewusst in die Filme eingeflochten; sie zu erkennen und zu benennen ist das Ziel meiner Forschung.

 
  • Was begeistert dich an deinem Fach?

Ich finde die Soziologie so spannend, weil sie sich mit dem sozialen Zusammenleben der Menschen beschäftigt. Es geht um den Sinn sozialen Handelns, um grundsätzliche Strukturen, Gruppenverhalten, Beziehungen und vieles mehr. Besonders gefällt mir, dass dabei das analytische und kritische Denken sehr geschult wird.

 

  • Warum bist du bei der Science Show?

Mein Ziel ist es, anhand der Forschung in meiner Bachelorarbeit die Menschen zu motivieren, Filme nicht als kurzfristige Unterhaltung zu begreifen, sondern sie bewusst zu sehen, das Gesehene zu reflektieren und zu hinterfragen.

 

  • Was sollen die Menschen aus der Show mitnehmen?

Mich freut es, dass wir zeigen können, wie wissenschaftliches Arbeiten funktioniert und dass das nicht trocken oder langweilig, sondern sehr abwechslungsreich und spannend ist.

 

  • Warum findest du Wissenschaftskommunikation wichtig?

Wissenschaftler*innen forschen nicht für sich selbst, sondern gewinnen Erkenntnisse, die alle weiterbringen können. Dafür ist es notwendig, die Erkenntnisfortschritte möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

 

  • Hobbys

Darts, Fitness, Joggen, Filme

 
  • Lieblingslied

„Ohne Dich“ von Rammstein

 

  • Lieblingsreiseziel

Blackpool

 

Für eine kritische Auseinandersetzung mit den James Bond-Filmen empfehle ich den Sammelband „The Spy Who Impressed Me – Zur kollektiven Wirkung und kulturellen Bedeutung von James Bond-Filmen“. In diesem Buch werden verschiedene Aspekte der Filme kritisch reflektiert; es geht z. B. um Fremdheitsdarstellungen, Geopolitik und um den Habitus von James Bond.

Anfang 2019 habe ich das Zertifikat für Wissenschaftskommunikation verliehen bekommen. Einen Bericht dazu gibt es hier.